Jede meiner Gitarren ist das Resultat eines langen und intensiven Bauprozesses, bei dem ich mit all meinem Wissen und meiner Erfahrung auf das Holz eingehe, um ein Instrument zu schaffen, welches meinen hohen Ansprüchen gerecht wird. So baue ich höchstens an zwei Gitarren gleichzeitig, damit ich noch das kleinste Detail im Blick habe und beeinflussen kann.
Das verwendete Material ist maßgeblich am Klang beteiligt - deshalb verwende ich nur lange abgelagerte Tonhölzer von bester Qualität und keine vorgefertigten Bauteile.

Erst wenn die Gitarre allen meinen Kriterien eines offenen transparenten Klangs mit vollen runden Bässen, samtenen Mitten und einem klaren brillanten Diskant entspricht, wenn sie eine Fülle an modulationsfähigen Klangfarben und eine singende Klangdauer bei gleichzeitig guter Ansprache besitzt, wird der Korpus endgültig geschlossen und die Holzarbeit ist beendet - die Gitarre kann nun mit Schellack poliert werden.

Grundlage meiner Arbeit ist die spanische Gitarrenbautradition aus Granada mit ihren im Laufe der Zeit gewachsenen harmonischen Handwerkstechniken. Die Analyse historischer Gitarren fließt ebenso ein wie heutige Kenntnisse akustischer Zusammenhänge und die Wünsche der Musiker.

Ich bin damit einerseits sehr traditionell, aber auch experimentierfreudig, indem ich die Instrumentenbaukunst der Vergangenheit in meinen Instrumenten mit der Gegenwart verbinde, um den Klang der Gitarre für die Zukunft weiterzuentwickeln.

Bild Gitarrenherstellung